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Brennstofflager

Durch die in letzter Zeit hochaktuelle Diskussion über Energiesparmaßnahmen und neue alternative Formen der Beheizung von Hochbauten werden neue Arten von Heizanlagen errichtet. Es besteht dadurch wieder vermehrt der Bedarf an Brennstofflagern in Kellerräumen. Je nach Art der Heizung müssen Lagerräume für verschiedene Brennstoffe (z. B. Pellets, Öl, Holz, Hackschnitzel) geplant werden. Für Heizanlagen, die mit Erdwärme oder Sonnenenergie arbeiten, werden Wärmespeicher und Wärmetauscher, benötigt die in eigenen Räumen untergebracht werden müssen. Bei der Planung des Kellers ist daher rechtzeitig an die Art der Heizung zu denken, um die Technikräume zu konzipieren.

Die Umfassungswände sind in jedem Fall aus brandbeständigen Bauteilen herzustellen. Vor allem Beton und Leichtbeton erreichen ab 15 cm Wandstärke Feuerwiderstandsklassen > 90 Minuten. Die Raumgrößen ergeben sich aus dem Jahresenergiebedarf der zu versorgenden Wohneinheit. Überschlägige Anhaltswerte dazu sind in Grafik 1-3 zusammengestellt, wobei zumindest bei Neubauten das Einlagerungsvolumen dem Verbrauch einer Heizperiode entsprechen sollte. Um die Einbringung fester Brennstoffe zu erleichtern, sollte das Brennstofflager möglichst nahe am Schmutzeingang angeordnet oder mit einem eigenen Einwurfschacht ausgestattet werden. Bei Lagerung flüssiger Brennstoffe sind die Bestimmungen der Landesgesetze (Regelungen meist in den Bauordnungen und OIB-Richtlinien) anzuwenden.

 

 

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