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Kosten

Wesentlich für die Abschätzung der Kosten für ein Kellergeschoß ist die in der Vorplanungsphase durchzuführende, möglichst genaue Baugrunderkundung. Neben der Feststellung der mechanischen Bodenkennwerte für die Dimensionierung der Fundamentkonstruktionen sind dabei der langjährig höchste Grundwasserstand sowie die Einstufung des Aushubmaterials nach Bodenklassen zu erheben. (Ebenso können im Rahmen dieser Voruntersuchungen eventuelle Kontaminationen des Baugrundes frühzeitig erkannt werden).

In der Studie „Baukostenvergleich: Kellervarianten an einem Referenz Einfamilienhaus (Bmstr. DI Helmut Schöberl, www.voeb.com/downloadcenter.asp) wurden Varianten für ein fiktives Einfamilienhaus mit einer Bruttogrundfläche von ca. 110 m², einem Geschoß mit quadratischem Grundriss mit vier unterschiedlich ausgeführten Kellern behandelt und mit einem nicht unterkellerten 130 m²-Einfamilienhaus auf einer Bodenplatte verglichen. (Die Mehrfläche ergibt sich daraus, dass die Technik- und Nebenräume hier im Erdgeschoß untergebracht werden müssen.) Bei dem Vergleich der Gesamtbaukosten mit und ohne Keller kosten die unterkellerten Varianten zwischen 2 % und 8 % mehr als die Variante mit einer Bodenplatte. Diese geringen Mehrkosten stehen einem Nutzflächengewinn von 64 % gegenüber! Es ist also durchaus empfehlenswert, beim Bau eines Hauses gleich den Keller mit zu errichten, da eine solche Nachrüstung später kaum mehr möglich ist.

 

 

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