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Rezeptbeton: Mischtabelle

Zementbedarf für weichen Beton

1. Zuerst legen Sie die notwendige Betonsorte fest (sie ergibt sich aus den Anforderungen an den Bauteil), Tabelle 2-6.

2. Danach wählen Sie die Feuchtigkeit des Korngemisches: Trockenes Korngemisch wählen Sie, wenn es mehrere Tage nicht geregnet hat, nasses Korngemisch nach Regenperioden.
 
3. Erkunden Sie nun den Nenninhalt der Mischmaschine (die herstellbare Betonmenge beträgt ca. 2/3 des Nenninhaltes des Mischers).

Aus der Betonsorte (siehe Tabelle 2-6), die Sie wählen, der Feuchte der Gesteinskörnung und dem Mischerinhalt (siehe Tabelle 2-7) können Sie die Betonmenge ablesen, die mit Ihrem Mischer herstellbar ist, und die maximale Wassermenge, die Sie verwenden dürfen, sowie die erforderliche Mindestmenge an Zement mit der entsprechenden Festigkeitsklasse. Im Zweifelsfall immer etwas mehr Zement beziehungsweise etwas weniger Wasser nehmen, um die Betongüte nicht zu verschlechtern. Das Gewicht eines Sackes Zement beträgt 25 kg.

Nach den Angaben in Tabelle 2-7 wird weicher Beton hergestellt, der, wie schon im Abschnitt über die Konsistenz erklärt wurde, für Kleinbaustellen besonders geeignet ist. Steifer Beton darf nur verwendet werden, wenn kräftige Rüttler oder andere geeignete Verdichtungsgeräte vorhanden sind. Für Stahlbeton ist er nicht zulässig, weil Nester schwer zu vermeiden sind und die Stahl einlagen rosten würden. Wenn ausnahmsweise steifer Beton hergestellt wird, so ist die Wassermenge bei trockenem Korngemisch um ein Sechstel, bei nassem um ein Fünftel (oder 17 bzw. 21 %) zu verringern, weil bei der größeren Menge von Körnern mehr Wasser mit dem Korngemisch in den Mischer kommt, der steife Beton aber weniger Wasser braucht. Die Zementmenge darf dabei nicht verringert werden.

 

 

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